Catherine Micqu

Unumgänglich (German poem)

Horizonte verglühen hinter unüberwindbare Wellen die sich im grauen Firmament spiegeln. Furcht getränkt sind unsere verkümmerten Finger, sie umklammern das letzte verheißungsvolle Teilchen welches unser Ich zusammen hält . Die Zukunft verweht mit jedem verzweifelt hervorgepreßten Atemstoß. Ungewissheit trübt unsere Sinne. Und dennoch schreiten wir weiter; knien nicht vor den Zungen der Vernunft. Das Hirn ist überfüllt mit Ware die wir weder wollen, noch brauchen; der Blick geht ins Leere. Farben verblassen. Die Völlerei hat uns krank gemacht. Und schlussendlich verschließen wir unsere nackten Augen und werden zu vergessenen Erinnerungen die in unbekannten Tränen ertranken.

One thought on “Unumgänglich (German poem)”

  1. Wir ziehen kein Urteil auf uns, denn wir sind nackt. Entblößt des Hauptes, dass wir unseren Verstand nennen. Tränengetränkt baden wir in und unserem ehemaligen Sud aus Völlerei. Der Kontrast schärft sich und wir können erkennen, dass die Welt um uns herum sich erlischt aufgibt und in uns vereint. Wir sind frei. Frei zu sein. Frei zu sein. Wir sind. Wir.

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